
In der Blechformspritzgusstechnik ist das Problem der Temperaturunterschiede im Heiztunnel ein Problem, das heimlich die Gewinne beeinträchtigt. Wenn der Heiztunnel nicht in der Lage ist, die gewünschte Temperatur bei den Preforms aufrechtzuerhalten, treten Probleme wie unregelmäßige Wandstärken des PET-Materials sowie Kristallbildung auf. Zudem muss die Geschwindigkeit der Produktionslinie reduziert werden, um die Qualität zu gewährleisten. Dazu kommen noch die Stillstandszeiten für den Austausch der Lampen. Wir entwickeln Infrarotheizgeräte für Blechformspritzgießmaschinen, die so konzipiert sind, dass sie den Heizparametern des Herstellers entsprechen. Dadurch läuft der Prozess stabiler ab.
Was technisch wichtig ist:
Unsere Emitter arbeiten mit Kurzwellen-Infrarotstrahlung – dadurch erreichen sie die gewünschte Temperatur in einer Zeit von 0,8–1,2 Sekunden. Es können sowohl Quarzlampen als auch Halogenlampen verwendet werden; beidearten haben präzise Festlegungen bezüglich der Filamentdicken sowie eine stabile Spektralstrahlung. Die Standardvarianten arbeiten mit 240 V/380 V und einer Leistung von 1.000–3.000 Watt pro Lampe. Es gibt außerdem R7-Steckverbinder oder maßgeschneiderte Anschlüsse, damit die Lampen problemlos in die Heiztunnel von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB eingebaut werden können. Die Abmessungen und Befestigungsmerkmale entsprechen denen der gängigen Halterungen. Wir liefern außerdem Toleranzwerte, thermische Profile sowie Kalibrierhinweise, damit die Einrichtung wiederholt möglich ist.
Bei der Stretch-Blechformspritzgusstechnik ist die Erwärmung der Preforms der entscheidende Faktor. Wenn das Temperaturprofil richtig eingestellt ist, nimmt die Menge an Ausschussmaterial aufgrund von Wellen und Spannungsbedingungen ab. Dadurch kann die Produktionsgeschwindigkeit erhöht werden, ohne dass man auf die Prozesseinstellungen achten muss.
Der Energieverbrauch wird nach Bereichen erfasst. In der Praxis konnten wir einen Energieverbrauch von 6–12 % weniger im Vergleich zu herkömmlichen Lampen feststellen. Je nach Leistungsintensität und Betriebsdauer beträgt die voraussichtliche Lebensdauer der Lampen 5.000–8.000 Stunden. Dadurch können die Austauschintervalle verlängert werden und die Kosten für Ersatzteile gesenkt werden.
Die Installation ist einfach – doch die genaue Ausrichtung der Lampen ist unerlässlich. Die Position der Lampen, die Sauberkeit der Reflektoren sowie die Genauigkeit der Ausrichtung der Preforms beeinflussen direkt die Temperaturgleichmäßigkeit. Bei einigen Maschinen sind geringfügige Anpassungen an den Halterungen notwendig, um eine perfekte Passform zu erreichen.
Falls Sie hochwertiges oder empfindliches PET-Material verwenden, führen Sie vor dem Start der vollständigen Produktion eine kurze Überprüfung des Heizprofils durch.